Heizölpreise aktuell: Heizölpreise seitwärts zur Wochenmitte (04.09.2019)

Brentölpreis verbleibt über der Preismarke von 58 USD/Barrel - Euro stabilisiert unter der Marke von 1,10 - Heizölpreise seitwärts

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen am Dienstagabend gegenüber dem Schlussstand vom Vortag mit einem starken Minus von 1,2 % - konkret lag der Heizölpreis am Abend bei 67,74 Euro/100 L - damit konnte der Heizölpreis seinen Stand über der Heizölpreismarke von 68 Euro/100 L nicht halten.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2019 sind die Heizölpreise aktuell um 2,2 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Dienstag und dem aktuellen Stand der Börsen am Mittwochvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: seitwärts!

 

Bereich Schlusskurs
02.09.2019
Schlusskurs
03.09.2019
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
04.09.2019
Heizölpreis (€/100L)
3.000 L Standardqual.
68,53 67,74

- 1,2 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
58,66 58,26 - 0,7 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,0969 1,0967 +- 0,0 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Dienstag und dem heutigen Tag herangezogen werden:

1. Ölpreise: Am Dienstag setzte sich der Ölpreisrückgang mit einem Minus von 0,7 % weiter fort - konkret stand der Brentölpreis am Tagesende bei 58,26 USD/Barrel. Gestiegene Zweifel an der Einhaltung der beschlossenen Ölförderkürzung für 2019 der Opec+-Mitglieder und schwache US-Konjunkturdaten der amerikanischen Industrie setzten am Dienstag die Ölpreise unter Druck.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 8,3 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Mittwoch erholt sich der Brentpreis und steigt um 0,6 % - aktuell steht der Brentölpreis bei 58,64 USD/Barrel. Die Ölmärkte sind weiter verunsichert und volatil im Zusammenhang mit den ungelösten politischen Konflikten auf der Welt und des Handelsstreites zwischen den USA und China.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss am Dienstagabend bei einem impulslosen Handel kaum verändert bei 1,0967. Dank schwacher Konjunkturdaten der amerikanischen Industrie, für den Monat August 2019, konnte sich der Euro stabilisieren.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 4,4 % verringert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Mittwoch steigt der Euro leicht um 0,2 % - aktuell steht er bei 1,0987. Die negativen Auswirkungen des Handelsstreites zwischen den USA und China hat die amerikanische Industrie im Monat August verspürt. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie fiel auf den tiefsten Stand seit 3 Jahren und zeigt, dass die amerikanische Industrie im August geschrumpft ist - diese aktuellen Daten stützen heute Morgen den Euro.

Zurück zur Übersicht