Aktueller Heizölpreise-Trend: Heizölpreise zum Wochenstart seitwärts (25.11.2019)

Brentölpreis weiter über der Marke von 63 USD/Barrel - Euro tritt auf der Stelle und hält sich über der Marke von 1,10 - Heizölpreise seitwärts

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schloss zum Wochenschluss mit einem Plus von 1,0 % bei 69,82 Euro/100 L - damit konnte der Heizölpreis seinen Stand über die Preismarke von 69 €/100L ausbauen.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2019 sind die Heizölpreise aktuell um 5,3 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Freitag und dem aktuellen Stand der Börsen am Montagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: seitwärts!

 

Bereich Schlusskurs
21.11.2019
Schlusskurs
22.11.2019
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
25.11.2019
Heizölpreis (€/100L)
3.000 L Standardqual.
69,16 69,82

+ 1,0 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
63,97 63,39 - 1,0 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1056 1,1022 - 0,3 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren vom Freitag und dem heutigen Morgen herangezogen werden:

1. Ölpreise: Zum Tagessschluss am Freitag schloss der Brentölpreis mit einem Minus von 1,0 % bei 63,39 USD/Barrel - damit konnte der Brentölpreis die Ölpreismarke von 63 USD/Barrel halten. Hauptgrund für den Ölpreisrückgang waren Gewinnmitnahmen der Anleger, nach dem starken Anstieg in dieser Woche.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 17,8 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in die neue Woche zeigt sich der Brentölpreis leicht stärker - aktuell steigt er um 0,3 % und steht bei 63,60 USD/Barrel. Eine anhaltende Diskussion über das aktuelle und künftige Verhälnis zwischen Ölangebot und Ölnachfrage bestimmt momentan den Ölmarkt. Die Opec+-Staaten wollen im Dezember bei ihrer nächsten Zusammenkunft voraussichtlich beschließen, die geltende Förderkürzung auch im 1.Quartal 2020 fortzuschreiben - dies stützt die Ölpreise zum Wochenstart.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro ist Freitagabend mit einem Minus von 0,3 % ins Wochenende gegangen und stand am Tagesende bei 1,1022 - damit konnte der Euro seinen Stand über der Marke von 1,10 halten. Schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone setzten den Euro zum Wochenausklang unter Druck.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 3,9 % verringert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in die neue Woche tritt der Euro auf der Stelle und steht aktuell bei 1,1023. Die Finanzmärkte schauen heute auf die Veröffentlichung des Ifo- Geschäftsklimas, welches ein wichtiger Frühindikator für die Abbildung der Stimmung in der deutschen Wirtschaft darstellt - die Prognosen gehen von einer leichten Verbesserung der Stimmung aus.

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